Das Wasser in Bahnbrücken fließt wieder

Das Wasser in Bahnbrücken fließt wieder
Das Wasser in Bahnbrücken fließt wieder

Wasserversorgung wieder hergestellt

Schachtbauwerk rückgebaut & Teilstück der Fallleitung vom Hochbehälter nach Kraichtal-Bahnbrücken erneuert

„Wasser marsch“ hieß es am späten Mittwochnachmittag, 21. Oktober, für die Bahnbrückener Bevölkerung. Rund neun Stunden hatten diese zuvor ohne Wasser ausharren müssen. Grund hierfür waren an der Fallleitung und dem Schachbauwerk notwendig gewordene Baumaßnahmen. „Konkret wurde binnen der vergangenen Woche an der Fallleitung vom Hochbehälter Zaisenhausen nach Bahnbrücken ein Schachtbauwerk rückgebaut sowie das Teilstück der Fallleitung erneuert.

In der „Lange Straße“ wurde außerdem das Schieberkreuz erneuert beziehungsweise umgebaut“, erläutert Bernd Wöhrle, Sachbearbeiter Stadtwerke Hoch-Tiefbau, die Arbeiten, welche durch die Stadtwerke Kraichtal, Betriebszweig „Wasserversorgung“ in Zusammenarbeit mit Fremdfirmen ausgeführt wurden. Nach der Freilegung des Schachtbauwerkes waren zunächst die Betondecke und Teile der Seitenwände gesägt und aufgestemmt worden.

Beim bisherigen Übergabeschacht an der Fallleitung war eine Zählereinrichtung angebracht, um die Wasserabgabe von Zaisenhausen nach Bahnbrücken zu überprüfen. Diese ist nun überflüssig geworden, da die Zuflussmenge direkt bei der Abgabe im Hochbehälter Zaisenhausen gezählt wird. Positiver Nebeneffekt: Die bislang hierdurch beeinträchtigte Leistungskapazität der Fallleitung entfällt. Weiterer Vorteil: Durch den Hydranten- und Schiebertausch in der „Lange Straße“ kann bei Störungen an der Leitung künftig die Wasserversorgung gezielt unterbrochen und der Schaden – sehr zur Freude der betroffenen Anwohner – zügig behoben werden.

Arbeiten „im Untergrund“ bringen Überraschungen mit sich

„Maßnahmen wie diese bringen immer wieder kleine Überraschungen mit sich, da man nie genau weiß, wie die Leitungen verlegt wurden beziehungsweise welches Material verbaut wurde“, beschreibt Wassermeister Sven Oswald den „Faktor x“. So mussten beim Schachtbauwerk massive Betonteile entfernt werden, um das neue Leitungsstück anzubringen. Das Bauwerk wurde nur in Teilen entfernt, der Rest konnte verfüllt werden. Anschließend musste das Rohleitungsnetz gespült werden, um Verunreinigungen des Trinkwassers zu vermeiden. Zu guter Letzt wird noch eine Wasserprobe entnommen. Noch ein kleiner Tipp an die Anwohner vom Wassermeister: „Nach größeren Baumaßnahmen oder längeren Standzeiten im Trinkwassernetz lassen Sie das Wasser mindestens fünf Minuten durchlaufen. Die Luft kann entweichen und die Färbung des Wassers verflüchtigt sich.“ Die Versorgung der kompletten Kraichtaler Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser ist somit wieder hergestellt.

Redaktion: Nadja Schüßler

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