Dambedei Marke Kronau

Dambedei Marke Kronau
Josef Ritschel mit den frischen Dambedei im Backhaus des Heimatvereins Kronau

Gebildebrote us Kronauer Backofen zum Nikolaustag

An Fastnacht das Clowngesicht, zu Ostern die Hasen, zum Martinstag die Gans und am Nikolaustag den Dambedei. Das Backhausteam des Heimatvereins Kronau nutzt die besonderen Tage, um die traditionsreichen Hefeteigfiguren im großen Holzbackofen für ihre Mitglieder herzustellen. So werkelten Bäckermeister i.R. Josef Ritschel und seine Helfer Andrea Schwager und Günter Himmelsbach um das beliebte Männlein aus Mehl, Zucker, Fett, Hefe und Wasser in dutzendfacher Ausführung herzustellen und zur köstlich duftenden Kaffeebeigabe auszubacken. Das Gebäck hat die unterschiedlichsten Namen. Im nördlichen Rheinland-Pfalz heißt er Ditz, im nordbadisch-pfälzisch-südhessischen Raum Dambedei, Maddinsmändl oder Hefekerl.

Die Gebäckfigur sollte ursprünglich einen Bischof mit einem Bischofsstab darstellen. Der Dambedei steht in der Reihe der Gebildebrote, die im Mittelalter den Büßern und Kranken, die keine Eucharistie empfangen hatten, als Kommunionsersatz verabreicht wurden. In der osteuropäischen orthodoxen Liturgie hat sich dieser Brauch bis heute erhalten.

Redaktion: Frieder Scholtes

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