Bedauern nach Odenheimer Faschingsvorfall

Bedauern nach Odenheimer Faschingsvorfall
Symbolbild

Happy End nach hitziger Debatte ?

Was noch Anfang der Woche wie eine hoffnungslos verfahrene Situation wirkte, konnte nun scheinbar schlussendlich doch weitestgehend geklärt werden.

Durch das Mitwirken aller Beteiligten an der Klärung der Vorfälle im Umfeld des Odenheimer Maskenballs am vergangenen Wochenende, liegen nun alle Karten auf dem Tisch. Das Bild das sich am Ende ergeben hat, weicht nun doch deutlich von jenem ab, welches noch vor wenigen Tagen für Aufregung in Odenheim sorgte. Über die Ergebnisse des runden Tisches schreibt der Odenheimer Orstvorsteher:


Am Samstag, 4 Februar, wurde einem jungen dunkelhäutigen Mann der Eintritt in die Odenheimer Halle vom Sicherheitsdienst verwehrt. Nach Aussagen des Sicherheitsdienstes erfolgte die Abweisung mit der Begründung, dass der junge Mann nicht „faschingsgemäß“ gekleidet gewesen wäre und im Vorbereich der Halle aggressiv aufgefallen wäre. Die Abweisung erfolgte nicht wegen der Hautfarbe. Wie sich jetzt bei der Aufarbeitung des Vorfalls herausstellte, wurde der junge Mann zu Unrecht abgewiesen, da er mit einem Sporttrikot durchaus adäquat bekleidet war und auch nicht aggressiv im Vorbereich der Halle war.

Der Sicherheitsdienst bedauert diese in einer Stresssituation getroffene Entscheidung und wird sich bei dem jungen Mann dafür entschuldigen.

Der von Herrn Mächtel im Nachgang zum o.g. Vorgang via Facebook-Eintrag formulierte Rassismusvorwurf an den AOV sowie an die ausführenden Vereine FCO und Schützenverein wurde vom AOV-Vorsitzenden Robert Laub sowie dem FCO- Vorsitzenden Herbert Staudacker und dem Vorsitzenden des Schützenvereins Frank Köstel energisch zurückgewiesen . Rassismus oder Diskriminierung jeglicher Art wird von den Vereinssprechern ohne wenn und aber abgelehnt. Kritisiert wurde von Vereinsseite auch in aller Deutlichkeit, dass die Klärung des Vorgangs nicht im direkten Gespräch der Beteiligten gesucht wurde, sondern über Facebook eine einseitige Beschuldigung vorgenommen wurde. Herr Mächtel bedauerte, dass er den AOV und die ausführenden Vereine im emotionalen Rausch in eine vermeintlich rassistische Ecke gestellt hat und entschuldigte sich für den Gang in die Öffentlichkeit in der erfolgten Art und Weise.

Abschließend äußerten sich alle Beteiligten des Runden Tisches zufrieden mit dem Gesprächsverlauf und dem Ergebnis des Gespräches.

Gerd Rinck
Ortsvorsteher und Moderator des Runden Tisches


 

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One Comment on “Bedauern nach Odenheimer Faschingsvorfall

  • Es ist an Lächerlichkeit nicht zu toppen, wenn man zu so eine lapidaren Vorfall einen „Runden Tisch“ benötigt.

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