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  • Prunksitzung des Elferrates Ubstadt begeistert erneut

Der wilde Westen fängt gleich hinter Ubstadt an

Prunksitzung des Elferrates Ubstadt begeistert erneut

Es war einmal mehr beeindruckend was die magenta-farbige Truppe des Ubstädter Elferrates da am Samstag-Abend in der Sport und Kulturhalle auf die Beine gestellt hat. Unter dem Motto: „De Esel wollt zwischenei a mol im Wilde Weste sei“ verwandelte sich die Bühne in eine Prärie-Szene samt Saloon mit passender Schwingtür. Es hing zwar nicht die lodernd-rote High-Noon-Sonne über der Stadt, dafür aber ein imposanter Vollmond in klirrend kalter Luft. Die Menschen hielt das jedoch in keinster Weise ab und so strömten die Gäste in die bis auf den letzten Platz gefüllte Halle. Darunter auch Ubstadt-Weihers Bürgermeister Tony Löffler, Altbürgermeister Helmut Kritzer, die Amtskollegen Markus Rupp aus Gondelsheim und Reinhold Gsell aus Forst.

Nach der Begrüßung durch Elferrat-Präsident Richard Niederbühl brachte die Minigarde die Halle erst einmal ordentlich auf Betriebstemperatur. Generell waren die Tanznummern wie von den Ubstädter Prunksitzungen gewohnt, wieder allererste Sahne. Nicht nur die Minigarde ließ die Tanzbeine wirbeln, auch die Piccologarde, die kleinen Tanzmäuse und das stets umjubelte Zwillings-Tanzmariechenpaar Sarah und Anika Kempf hob die Menschen von Ihren Stühlen. Nicht fehlen durfte natürlich auch die Büttenrede von Pfarrer Thomas Wetzstein, der bei seinem Einzug das Weihwasser mit der heiligen Klobürste gen Publikum verspritzte und der Auftritt des Hausmeister-Ehepaares Geiselhardt, garniert mit viel bitter-süßer Frotzelei und ihrer Variante von „Something Stupid“.

Für Begeisterung sorgte auch in diesem Jahr der Auftritt des Klothild-Fischers-Chores. In diesem Jahr brachten die Damen ein XXL-Medley mit allen Liedern die auch nur ansatzweise mit dem wilden Westen in  Verbindung zu bringen sind. Es ging von den „Cowboys und Indianern“ über die „Country-Road“ bis hin zum „Schnucki in Kentucky“, angefeuert von den Standing Ovations des Publikums. Nach der Pause, eingeläutet von den Hardtseeguggan, ging es dann auch gleich bunt weiter. Der rosa Indianer Andre Konrad, die Spülboys und Miss Sofie sorgten auch weit nach 22 Uhr für beste Stimmung in der Halle. Die Vier aus Ubstadt-Weiher und ein gelungener Indianer-Sketch rundeten schließlich den Abend gekonnt ab. Bleibt nur zu sagen: Ubstadt – Helau – I ah.

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