100.000 Euro für Östringer Flüchtlingskoordination

100.000 Euro für Östringer Flüchtlingskoordination
Symbolbild

Koordinierungsstelle im Rathaus wird vom Land nachhaltig gefördert

­Zuschuss von 105.000 Euro zugesagt

Die Stadt Östringen erhält vom Land Baden-Württemberg eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 105.000 Euro für die Beschäftigung eines Integrationsbeauftragten. Damit kann zunächst über einen Zeitraum von drei Jahren im Rathaus eine Stelle eingerichtet und fachlich adäquat besetzt werden.
Insgesamt wurden jetzt in Stuttgart dementsprechende Zuschussanträge für 158 Einzelmaßnahmen von Kreisen, Städten und Gemeinden bewilligt, das diesbezügliche Fördervolumen des Landes liegt bei 13,2 Millionen Euro. Auch Östringen hatte in der Antragsphase die Initiative ergriffen, insbesondere mit Blick auf die für 2016 und die folgenden Jahre zu erwartende Zuweisung größerer Flüchtlingskontingente durch den Landkreis für die sogenannte kommunale Anschlussunterbringung, aber auch die anstehende Einrichtung und Belegung von Gemeinschaftsunterkünften des Kreises vor Ort in der Stadt Östringen.

Dem Förderprogramm liegt die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Integration über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration vom 12. August 2013 zugrunde. Der förmliche Bescheid über die kurz vor Weihnachten in einer Pressemitteilung des Ministeriums angekündigte Zuwendung für Östringen ist im Rathaus der Kraichgaustadt bis kurz nach dem Jahreswechsel zwar noch nicht eingegangen, wird aber kurzfristig erwartet, sodass das Ausschreibungsverfahren für die Stelle bereits angegangen werden kann.

Die Aufgaben für einen Integrationsbeauftragten sind vielfältig und umfassen ein ganzes Bündel von Verwaltungs- und Organisationsvorgängen. So soll die neue Fachkraft als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle für Integration und alle Flüchtlingsangelegenheiten fungieren. Ihr obliegt in diesem Zusammenhang unter anderem die Bestandsaufnahme, Bündelung und Optimierung des kommunalen Integrationsangebots und der Aufbau eines örtlichen Netzwerkes unter Einbeziehung aller an der Flüchtlingsarbeit Beteiligten, insbesondere der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie der in diesem Aufgabenfeld tätigen Institutionen.

Ferner soll der Integrationsbeauftragte die Zielgruppen über bestehende Hilfsangebote informieren, den Entwurf für ein bedarfs- und anforderungsgerechtes örtliches Integrationskonzept entwickeln, kontinuierlich die Optionen zur Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel erfassen und sich ferner um die Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Aufgabenbereich kümmern.

Redaktion: Wolfgang Braunecker

Ähnlicher Artikel

So hast Du Dein Östringen noch nie gesehen….

So hast Du Dein Östringen noch nie gesehen….

Der neue Imagefilm der Stadt feierte Premiere Zwölf Monate dauerten die Dreharbeiten für den neuen…
Fasching 2018 – Alle Termine im Kraichgau

Fasching 2018 – Alle Termine im Kraichgau

Mund abbuzze, Kappen auf und los geht´s Die fünfte Jahreszeit in der Region hat begonnen!…
Fast-Food-Notstand im Kraichgau entschärft

Fast-Food-Notstand im Kraichgau entschärft

Während in Bruchsal das Fast Food-Angebot üppig ausfällt, herrscht in Eppingen, Kraichtal und Östringen immer…
Rauschende Party zum Auftakt des Östringer Jubeljahres

Rauschende Party zum Auftakt des Östringer Jubeljahres

Östringen feiert die Ersterwähnung vor 1.250 Jahren Eine große öffentliche Silvesterparty auf dem Kirchbergplatz sorgte…